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Wyk erzählt......

Badeleben anno dazumal.

Kurz vor der Jahrhundertwende- Wyk war noch ein Dorf- hatte sich das Badeleben schon recht gut entwickelt. Aber die Sitten und Bademoden waren streng!

Ein Stück außerhalb des Ortes lag ein Damenbad, gesichert durch zahlreiche Warntafeln "Halt! Damenbad!" Zusätzlich hielt ein Wächter die neugierige Herrenwelt auf Distanz. Längs des Badestrandes ließen sich 10 oder 12 hochrädrige Badekarren erspähen.

Wenn nun während der Flutzeit eine von den feinen Badedamen ins Wasser wollte, gab sie dem alten Badewärter ein Zeichen, ging hinunter zu einem Karren, verschwand darin und zog die Gardinen dicht.

Dann ließ sie ihre Kleider fallen und stieg in den neuesten Badeanzug: einen Dress mit Rüschen und Schleifen vom Fuß bis zum Hals. Auf dem Kopf trug sie eine Art Hut mit Bändern und Federn und in der Hand einen kleinen, seidenen Sonnenschirm.

Wenn die Dame sich ausgerüstet hatte, zog sie eine rote Fahne hoch, und das bedeutete: " Nun man los!" Dann kam der alte Badewärter, halb blind, und deshalb für das Damenbad besonders geeignet- mit seinem Pferd, spannte das Tier vor den Karren und zog diesen mit seiner verborgenen Last in das Wasser, so weit, dass die hohen Räder halb untergetaucht waren. Dann machte sich der Badewärter flink davon, denn nun ging das "Baden" richtig los!

Vorsichtig öffnete sich die Karrentür, und die ausstaffierte Nixe kam zum Vorschein. Rrrrritsch- ging eine Jalousie herunter, damit die Dame auch zur Seeseite hin bis Dagebüll gegen neugierige Blicke gesichert war. Dann wurde der große Zeh behutsam in das Wasser gesteckt, und ganz langsam tauchte die ängstliche Frauenperson hinterher. Ein paar Mal dümpelte die Badende auf und ab und schlüpfte dann nass und zitternd in die geheimnisvolle Kabine zurück. Nach dem Ankleiden ging die rote Fahne wieder hoch, und der Badewärter zog mit seinem Pferd den Karren an Land. Traf man die Dame wenig später auf der Promenade, sagte sie": Das Bad in der See war heute wieder himmlisch!"

Ein ganzes Stück vom Damenbad hatten die Herren ihr "Bad" dort ging es nicht viel anders zu. Es gab aber auch schon einige wenige, die ihrer Zeit, was das Baden betrifft, um ein halbes Jahrhundert voraus waren. Sie badeten am damals noch völlig menschenleeren, unbesiedelten Südstrand, benutzten keine Badekarren, ja nicht einmal- man höre! - einen Badeanzug.

Eines Tages im Juni- das Wasser war noch recht kalt- badete wieder einmal ein " Sonnenfreund " am einsamen Südstrand. Seine Kleider lagen am Strand.

Aber gerade, als er dachte": nun ist es genug", erschien oben auf der Kante ein Mädchenpensionat: junge Damen Arm in Arm zu zweit. Interessiert und ahnungslos beobachteten sie den badenden Herrn. Und dieser, angeregt durch die bewundernden Blicke der Damenwelt, schwamm schnell wie ein Delphin und tauchte wie ein Seehund. Diese Künste veranlassten die Damen zum Verweilen. Eine Viertelstunde verging, und eine halbe. Der " Sonnenfreund" fror schon längst, war kalt wie ein Eisberg und hätte gern den Strand und seine Kleider erreicht. Aber die Damen dachten nicht daran, ihre Wanderung fortzusetzen.

Wieder verstrich eine lange Zeit, und dann ging es einfach nicht mehr! Langsam stieg der Herr- rückwärts! - aus dem Wasser und auf einmal gab es ein kreischendes " Pfui!", und "hui!" waren die Damen davongestoben.

Auszug aus dem Buch " Föhr erzählt" das Sie im Carl Häberlin Museum kaufen können.

Von diesen Badekarren sind heute noch einige, liebevoll restaurierte erhalten. Im Sommer können Sie diese am Strand von Wyk bewundern. Ins Wasser müssen sie aber nicht mehr, nur noch Unterschlupf für die Strandwächter bieten.

 

Wyk auf Föhr, ein Hafenstädtchen zu Verlieben!

 

Wyk ist die einzige Stadt und der größte Ort auf der Insel. Ein Nordseeheilbad, geprägt durch den ganzjährigen Kurbetrieb, den über 100 Jahre alten Kurpark, und die Strandpromenade mit einzigartigem Halligblick. 

Essen, trinken, einkaufen: frische Seeluft macht hungrig und es gibt in Wyk eine Vielzahl an Restaurants und Cafès. Regionale Spezialitäten, wie  Krabben, Muscheln, Deichlamm, oder Friesentorte und Pharisäer werden stets frisch angeboten und sind ein Genuss!

Apropos Einkaufen, in den Einkaufsstraßen von Wyk, rund um den historischen Glockenturm herum, bekommen Sie vom Friesentee bis zu den Gummistiefeln alles, was Sie brauchen, und die Selbstversorger unter den Gästen finden viele Supermärkte, Einzelhandelsgeschäfte und Fischgeschäfte, sowie Metzgereien und Bäcker.

Der 15 km lange Sandstrand beginnt direkt am Hafen. Für Kinder sind extra bewachte Spielbereiche eingerichtet. Es gibt einen FKK- Abschnitt und auch 2 Hundestrände.

Am Hafenamt begrüßt Sie der immer freundliche Fiete. Er ist aus einem alten Baum geschnitzt und niemand kommt ungesehen an ihm vorbei.

Es gibt für die gute Unterhaltung in Wyk eine Reihe an Freizeitangeboten. Veranstaltungen aller Art für Groß und Klein sind zum Beispiel: Märkte, Konzerte, Kino, Theater und Musicals, Heimatabende, Ausstellungen, Lesungen und vieles mehr.

Lassen Sie sich verzaubern von den kleinen Gassen mit den alten kuscheligen Kapitänshäusern, die im Sommer in einer einzigen Rosenpracht erblühen.

Sie finden das sehenswerte Carl Häberlin Museum und alte Gedenktafeln und Grabinschriften in Wyk.

Berühmte Gäste weilten in Wyk. So haben Theodor Storm, H. C. Andersen und der dänische König Christian VIII ihre Ferien hier verbracht. Johann Strauss komponierte hier 1879 den Walzer " Nordseebilder", Theodor Fontane war 1891 zu Gast.

Gedenktafeln an ihren Ferienquartieren zeugen noch heute davon.

Vom Hafen aus hat man die Möglichkeit mit den Inselbussen in die umliegenden Inseldörfer zu gelangen. Sie können diese aber auch sehr gut mit dem Fahrrad erreichen. Fiete Föhr zeigt Ihnen auf Wegweisern die Fahrradrouten.

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